Zum 10. Todestag von Wau Holland

Meinungsfreiheit – das wichtigste Grundrecht
Straffreiheit auch fuer Nazis im Internet, solange sie gewaltlos Meinungen aeussern

von Wau Holland

„Die Gedanken sind frei – wer kann sie erraten“ war ein Lied des Mittelalters gegen Zensur, waehrend der Zensur.

Galileo Galilei war ein Aufklaerer und ein scharfer Denker. Doch die Macht hatten nicht die Denker, sondern die Herren der Denkverbote. Wer vom Baum der Erkenntnis naschte, wurde aus dem Land gewiesen, das zu den biblischen Zeiten Paradies genannt wurde. „Deine Vorfahren waren zu neugierig und deshalb lebst Du heute nicht im Paradies, sondern im Elend. Halt’s Maul! Ran an die Arbeit und mir den Speck“ war das Herrschaftsprinzip der Roemisch-Katholischen Kirche.

Die Meinungsfreiheit war vereinheitlicht, denn es gab nur eine gueltige Meinung. Sie nannte sich „Unfehlbarkeit“ des Papstes. Dumme Sklaven lassen sich eben leichter kommandieren.

Doch die Neugier siegte. Der Weg der Menschheit vom Glauben zum Wissen geschah scheibchenweise. Was Wissen war und was Glaube oder Vermutung, hat sich in allen Zeiten geaendert und entwickelt sich weiter; trotz zeitweilig maechtiger „Paepste“ in allen Bereichen.

Die heutige Fuelle an Wissen laesst es leicht vergessen, wieviel Jahrmillionen notwendig waren, um sie zu erlangen. Wir beginnen gerade, den Weg zu verstehen von biologischen Signalen des Einzellers ueber Kommunikation unter Lebewesen hin zur Nutzung von Wissensdatenbanken heute. Es gibt auch Gegenkraefte: einige verbieten die Verbreitung der Evolutionstheorie noch heute.

„Weisst Du, wieviel Sternlein stehen“ haben sich seit Jahrtausenden viele Menschen gefragt, die auf dem Boden unter freiem Himmel lagen und nicht einschlafen konnten. So begannen sie zu zaehlen. Das ging nur, indem diese vielen Puenktchen irgendwie strukturiert werden. So entstanden die Sternbilder und die Astronomie.

Aehnlich ging es mit allen anderen Wissenschaften.

Das Wachstum des Wissens geschieht wie ein Stroemen: analog. Die Kommunikation der Fragenden ist dabei wesentlich und die Irrtuemer und Fehlmeinungen sind lehrreich und hilfreich. Und doch gibt es Stufen der Erkenntnis, die erklommen werden koennen. Das erfordert Konzentration, Sammlung: Energie.

Galileo Galilei hat das Bild der Platterde zerstoert und damit das Fundament der Unfehlbarkeit untergraben. Die Kugel bekam er dafuer nicht verpasst und auch nicht den Scheiterhaufen oder die aus christlicher Naechstenliebe paepstlich verordnete Streckbank – er musste nur widerrufen.

So platt und irdisch sah man Meinungsfreiheit im Kirchenstaat.

Die Reformation brachte eine Regionalisierung der Unfehlbarkeit. „Cujus regio – ejus Religio“ oder „Du hast das gleiche zu glauben wie dein Fuerst“. Die Sprachwendung „der musste dran glauben“ mit der Gleichsetzung fuer Tod erinnert daran, wie ernst das war.

Bis zur Press-Freiheit war es noch ein weiter Weg.

Die erste rekursive Sammlung des Wissens war die Enzyklopaedie von Diderot und d‘Alembert. Prompt wurde sie vom Papst verboten. Da sie aber ein Rezept zum Nachbau von sich selbst enthielt, also genaue Beschreibungen, wie Kupferstiche gemacht werden, wie eine Setzerei und eine Druckerei aufgebaut sind, wie Erz geschmolzen wird usw., war das Verbot der Enzyklopaedie nur zehn Jahre durchsetzbar. Dann gab der Papst auf. Die normative Kraft des Faktischen hatte wieder einmal gesiegt.

Heinrich Heine sagte einmal an der Grenze, befragt nach verbotenen Buechern, sein Kopf sei ein Vogelnest voller zwitschernder verbotener Buecher. Die Mentalitaet des „Kontrollieren – verhindern – verbieten“ hat er den Buetteln der Zensoren mit ein paar hingeworfenen Worten gnadenlos aufgezeigt: entweder Kopf abhacken oder passieren lassen. Sein loses Mundwerk kam mit ueber die Grenze: das Mundgepaeck zum Handgepaeck. Heine hat Meinungsfreiheit auf den Punkt gebracht.

Bert Brecht war ein anderer Vordenker.

Seine Radiotheorie habe ich ueberspitzt auf den Punkt gebracht mit „Jeder Mensch ein Sender“.

Der Computer ist die erste Universalmaschine der Menschheitsgeschichte fuer Informationen und von der Bedeutung her mit der Erfindung des Rades vergleichbar. Das Internet ist das erste Universalmedium, das alle anderen nicht koerperlichen Medien vereint. Bei der Nutzung von „full IP“ ist eine Trennung in Dienste voellig unmoeglich. Aber schon eine Mail an eine Mailingliste, die im WWW archiviert wird, gehoert „medienrechtlich“ in mehrere Schubladen zugleich.

Heute haben wir grenzueberschreitende Satellitenverbreitung. Ein geostationaerer Satellit kann guenstigstenfalls ein Drittel der Erdoberflaeche erreichen. Die Informationsmenge von vielleicht 1700 Megabyte Debatten pro Tag auf der Erde laesst sich nicht mehr sinnvoll kontrollieren, verhindern oder verbieten: raus ist raus.

Die Verbrennung der Bibliothek in Alexandria, die Buecherverbote der Paepste und die Buecherverbrennungen der Nazis stehen in einer Tradition. Die Nazis verbrannten auch Buecher von Heine und Brecht.

Im Parteiprogramm der NSdAP hiess es 1920: „Staatsbuerger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein“.

Das muss archiviert bleiben. Die Geschichtsklitterer wie Stalin oder Hitler zensieren, denn sie haben etwas zu verbergen.

Seien es die manipulierten Lexika der Stalinzeit mit den wegretuschierten Personen oder das letzte Dokument [1] vom

16.02.1945: Behandlung von Entjudungsakten:
Ergaenzung zu der Anweisung vom 10.01.1945:
Wenn der Abtransport von Akten, deren Gegenstand anti-juedische
Taetigkeiten sind, nicht moeglich ist, sind sie zu vernichten,
damit sie nicht dem Feind in die Haende fallen.

Genau wie Nazipostings von heute zu archivieren sind fuer die Nachwelt, gilt das fuer die Vergangenheit. Wichtig dabei sind die ganzen Sondergesetze der Nazis fuer Juden.

Beispiele:

19.10.1939: Einziehung von Rundfunkapparaten.
Die beschlagnahmten Rundfunkgeraete der Juden werden zugunsten
des Reichs eingezogen; es wird keine Entschaedigung fuer sie
geleistet.

19.07.1940: Ausschluss der Juden als Fernsprechteilnehmer.
Juden sind als Fernsprechteilnehmer ausgeschlossen.
Ausnahmen fuer Konsulenten, Krankenbehandler und Personen,
die in privilegierten Mischehen leben.

Wer anfaengt, das grundlegenste Menschenrecht, die gewaltlose Meinungsfreiheit zu begrenzen, begibt sich auf einen gefaehrlichen Weg.

Darf ein Nazi Telefon haben?
Oder sind ihm nur Anrufbeantworter verboten; er koennte ja sowas rundfunkaehnliches wie „Nationale Info Telefone“ betreiben.
Darf er eMail haben oder auch WWW?
Darf er einen ftp-Server betreiben?

„Hau weg alles Uebel dieser Welt“ als Zensurbegruendung ist lieb gemeint, aber mangelhaft. Definiert gefaelligst alle notwendig erscheinenden Gruende, gewaltlose Meinungsaeusserungen zu zensieren: so knapp wie moeglich & so vollstaendig wie noetig.

Es wird nicht funktionieren.

Zum Thema gewaltloser Meinungsfreiheit gibt es mehrere Ansichten.

Ich schliesse mich den Ausfuehrungen von Rolf Weber in einer Debatte in de.soc.politik dazu an:

„Ich bin der Meinung, dass Meinungsfreiheit das wichtigste Menschenrecht ist, ja. Ein Staat, der die Wuerde des Menschen oder die koerperliche Unversehrtheit nicht achtet, macht das nicht lange, wenn es noch Meinungsfreiheit gibt. Umgekehrt zieht die Abschaffung der Meinungsfreiheit aber die Abschaffung anderer Menschenrechte zwangslaeufig nach sich.“

Wir muessen die Rechte der Andersdenken selbst dann beachten, wenn sie Idioten oder schaedlich sind. Wir muessen aufpassen.

Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit --- Keine Zensur!

Wau Holland

Danksagung: Ich habe meine Zeit gebraucht, um zu dieser Grundhaltung zu kommen. Vieles dazu habe ich gelernt von Menschen im Netz, von Netizens. Beispielhaft erwaehnen moechte ich Generation @, nadeshda.org, fitug.de, ccc.de und apc.org.

[1] J.Walk (Hrsg.): Das Sonderrecht fuer die Juden im NS-Staat. Huethig, C.F.Mueller, … ISBN 3-8252-1889-9

(c) by Wau Holland

Thinkpad X61s – Suspend to ram unter Debian

Direkt nach der Installation von Debian Squeeze funktioniert der Suspend auf dem x61s leider nicht, was sich aber leicht beheben lässt:

Eine Datei /etc/acpi/lidbtn.sh mit folgendem Inhalt erstellen:

#!/bin/sh
# /etc/acpi/lidbtn.sh
# causes machine to do S4 (suspend) when lid is closed (or opened)

# check to see what state the lid is in. if it is open, quit
[[ `grep open /proc/acpi/button/lid/LID/state` ]] && exit 0
echo mem > /sys/power/state

Und dann noch eine Datei /etc/acpi/events/lidbtn erstellen:

event=button[ /]lid
action=/etc/acpi/lidbtn.sh %e

Jetzt noch den acpid mit /etc/init.d/acpid restart neu starten und fertig.

Komplexer Apparat

„Wir haben“, erklären wir dem Ingenieur, „das Schema eines Apparats gesehen, der aus acht Billionen Elementen besteht. Dieser Apparat besitzt eine eigene Energiezentrale, Fortbewegungssysteme, eine Hierachie von Reglern sowie eine alles beherrschende Universalsteuerung, die sich aus fünfzehn Milliarden Teilen zusammensetzt. Dieser Apparat vermag so viele Funktionen auszuüben,
daß ein Leben nicht ausreicht, sie alle aufzuzählen. Und trotzdem nimmt das ganze Schema, das nicht nur den Aufbau dieses Apparats ermöglichte, sondern ihn selbst aufbaute, nicht mehr als acht Tausendstel Kubikmillimeter ein.“
Der Ingenieur erwidert, so etwas sei unmöglich. Er irrt sich, denn wir sprachen von der winzigen Spitze der menschlichen Samenzelle, in der bekanntlich die gesamte Information steckt, die zur Erzeugung eines Exemplars der Gattung Homo sapiens erforderlich ist.

Aus: „Summa technologiae“, Stanislaw Lem (Krakow, 1964)

crypto-fs mit truecrypt für n900

Auf maemo.org findet sich ein Howto wie mensch truecrypt für die (optionale) externe SD-Card einrichtet.
Leicht abgewandelt kann man aber auch gleich /home/user/MyDocs komplett verschlüsseln:
Bei mir ist das laut /etc/fstab die Partition /dev/mmcblk0p1:

Nokia-N900-51-1:/# cat /etc/fstab
# autogenerated
rootfs / rootfs defaults,errors=remount-ro,noatime 0 0
/dev/mmcblk0p1 /home/user/MyDocs vfat noauto,nodev,noexec,nosuid,noatime,nodiratime,utf8,uid=29999, shortname=mixed,dmask=000,fmask=0133,rodir 0 0
/dev/mmcblk0p2 /home ext3 rw,noatime,errors=continue,commit=1,data=writeback 0 0
/home/opt /opt none bind
/dev/mmcblk0p3 none swap sw 0 0

Schaut da auf jeden Fall nach, ob das bei euch auch so ist, nicht das am Ende die falsche Partition überschrieben wird.

Als erstes ein Backup von den Daten in /home/user/MyDocs erstellen:

umount /dev/mmcblk0p1
mount /dev/mmcblk0p1 /mnt
tar cvzf backup.tar.gz /mnt

Die backup.tar.gz dann sicherheitshalber auf einen anderen Rechner kopieren.

Dann wird das truecrypt-volume angelegt: !Ab hier Datenverlusst ohne Backup!

umount /dev/mmcblk0p1
truecrypt -c --random-source=/dev/urandom /dev/mmcblk0p1

Das Überschreiben der Partition mit Zufallszahlen hat bei mir ca. 2h gedauert.

Dann muss das Device gemappt werden:
truecrypt --filesystem=none /dev/mmcblk0p1

truecrypt -l sollte jetzt folgendes anzeigen:
Nokia-N900-51-1:/# truecrypt -l
1: /dev/mmcblk0p1 /dev/loop0 -

Jetzt das gewünschte filesystem einrichten (hier ext3):
/sbin/mkfs.ext3 -m 0 -O dir_index /dev/loop0

Dann das Device wieder unmappen (um die verschlüsselten Daten zu schützen, sollte das immer geschehen wenn ihr die Daten nicht braucht)
truecrypt -d /dev/mmcblk0p1

Fertig, um später auf die Daten zuzugreifen genügt ein:
truecrypt -k "" --protect-hidden=no /dev/mmcblk0p1 /home/user/MyDocs

Und um die Daten wieder zu schützen:
truecrypt -d /dev/mmcblk0p1

Um Tipperei zu sparen hab ich mir zwei aliase in /etc/profile dafür angelegt:
alias con='truecrypt -k "" --protect-hidden=no /dev/mmcblk0p1 /home/user/MyDocs'
alias coff='truecrypt -d /dev/mmcblk0p1'

Zwei Shellscripte + Icons auf dem Desktop dafür würden auch gehen aber so ist es unauffälliger, falls doch mal ein Neugieriger Zeitgenosse einen Blick auf das Telefon werfen will.

n900 als USB Modem fürs Notebook

1. Auf dem Notebook wvdial installieren und eine /etc/o2.wvdial.conf mit folgendem Inhalt anlegen:
(internet.victoryvox ist o2/hellomobil da das passende Eintragen (googlen nach APN+Provider))

[Dialer Defaults]
Modem = /dev/ttyACM0
Baud = 230400
Init1 = AT+CGDCONT=1,"IP","internet.victorvox"
Init3 =
Area Code =
Phone = *99***1#
Username = guest
Password = guest
Ask Password = 0
Dial Command = ATDT
Stupid Mode = 1
Compuserve = 0
Force Address =
Idle Seconds = 0
DialMessage1 =
DialMessage2 =
ISDN = 0
Auto DNS = 1
Check Def Route = 1

2. N900 per USB ans Notebook anschließen (‚PC-Suite-Mode‘), wenn euer Kernel richtig konfiguriert ist solltet ihr jetzt auf beiden Geräten ein usb0 device haben (ifconfig -a).
Wenn nicht schauen, das folgende Kerneloptionen auf dem Notebook aktiviert sind:
CONFIG_USB_USBNET
CONFIG_USB_NET_CDCETHER
CONFIG_PPP
CONFIG_PPP_ASYNC

3. wvdial --config /etc/o2.wvdial.conf auf dem Notebook aufrufen, das sollte dann in etwa so aussehen:


wvdial --config /etc/o2.wvdial.conf
--> WvDial: Internet dialer version 1.61
--> Cannot get information for serial port.
--> Initializing modem.
--> Sending: AT+CGDCONT=1,"IP","internet.victorvox"
OK
--> Modem initialized.
--> Sending: ATDT*99***1#
--> Waiting for carrier.
ATDT*99***1#
CONNECT
~[7f]}#@!}!} } }2}#}$@#}!}$}%\}"}&} }*} } g}%~
--> Carrier detected. Starting PPP immediately.
--> Starting pppd at Fri Jul 23 16:42:52 2010
--> Pid of pppd: 4307
--> pppd: 0”w·[18]¿× x«×
--> Using interface ppp0
--> pppd: 0”w·[18]¿× x«×
--> pppd: 0”w·[18]¿× x«×
--> pppd: 0”w·[18]¿× x«×
--> local IP address 10.X.X.X
--> pppd: 0”w·[18]¿× x«×
--> remote IP address 10.X.X.X
--> pppd: 0”w·[18]¿× x«×
--> primary DNS address 193.189.244.225
--> pppd: 0”w·[18]¿× x«×
--> secondary DNS address 193.189.244.206

5. Unterwegs Internet fürs Notebook haben

mcabber status notifications for Maemo5 / N900

Using mcabber all the time I wanted to use it too on my new N900 – but I also wanted to have a fancy notification on new messages.
So I wrote a small event.sh for mcabber which will will make the LED flash blue as long as you have unread messages, and a pop-up will tell you who wrote.

1. Create a file ~/.mcabber/event.sh with the following contents:


#!/bin/sh
if [ $1 = "MSG" ]; then
case "$2" in
IN)
dbus-send --type=method_call --dest=org.freedesktop.Notifications /org/freedesktop/Notifications org.freedesktop.Notifications.SystemNoteInfoprint string:"$3"
;;
MUC)
dbus-send --type=method_call --dest=org.freedesktop.Notifications /org/freedesktop/Notifications org.freedesktop.Notifications.SystemNoteInfoprint string:"$3"
;;
OUT)
echo > /dev/null
;;
esac
elif [ $1 = "UNREAD" ]; then
if [ $2 = "0" ];then
dbus-send --system --type=method_call --dest=com.nokia.mce /com/nokia/mce/request com.nokia.mce.request.req_led_pattern_deactivate string:"PatternCommunicationIM"
else
dbus-send --system --type=method_call --dest=com.nokia.mce /com/nokia/mce/request com.nokia.mce.request.req_led_pattern_activate string:"PatternCommunicationIM"
fi
fi

2. Add/change the following line in your ~/.mcabber/mcabberrc:

set events_command = /home/USER/.mcabber/event.sh

replace USER with you username ;)

Mac-Adressen + sed

Ebend stand ich vor dem Problem das ich ein File mit je einer Serial und MAC-Adresse pro Zeile (bei ~260000 Zeilen gesamt) hatte wo bei ca. der Hälfte der Einträge der Doppelpunkt zwischen den Bytes fehlte.
Die Serials/MACs sind durch Lehrzeichen getrennt und mit sed lies sich das so lösen:

sed 's!\ \([0-9A-Z][0-9A-Z]\)\([0-9A-Z][0-9A-Z]\)\([0-9A-Z][0-9A-Z]\)\([0-9A-Z][0-9A-Z]\)\([0-9A-Z][0-9A-Z]\)\([0-9A-Z][0-9A-Z]\)!\ \1:\2:\3:\4:\5:\6!g'